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Haben Sie sich schon gefragt, welche Daten man mit Hilfe Ihres Browsers ermitteln kann, wenn Sie auf eine Internetseite surfen? Dein-IP-Check.de soll Ihnen helfen diese und andere Fragen im Zusammenhang mit Ihrem Browser erklären.

Aber auch bei Problemen mit Ihrem Internetanschluss kann diese Seite durchaus behilflich sein. Ihr Internetanschluss kommt Ihnen irgendwie zu langsam vor oder haben Sie zum Beispiel Aussetzer bzw. sprunghafte Bewegungen der Gegner bei Online-Spielen? Mit unserem Internet-Geschwindigkeitstest können Sie die effektive zurzeit verfügbare Geschwindigkeit Ihres Internetzugangs ermitteln. Der Ping-Check wiederum zeigt Ihnen die Paketlaufzeit zu unserem Mess-Server an und stellt diesen in Relation zu den wichtigsten Zugangsformen. Dieser Wert ist speziell für Onlinerspieler von Interesse.

Die ermittelten Daten im Detail

Hierfür werden unterschiedliche Wege verwendet. Ein Teil der Informationen werden über den Header ihres Browser übertragen. Dazu gehören Informationen wie die Browserkennung und die zuletzt aufgerufene Seite. Ein anderer Teil der Daten können wiederum wird über die JavaScript- oder Adobe Flash-Unterstützung des Browsers ausgelesen.

Allerdings ist das auslesen der Daten nur ein Punkt. Wenn man sich zum Beispiel die Browserkennung anschaut, so sieht man, dass die Informationen erst einmal ausgewertet werden müssen. Dein-Ip-Check.de demonstriert unter anderem, welche Informationen durch die Verknüpfung mit anderen Informationsquellen möglich sind. Als Beispiel seien hier der Internetprovider, das Betriebssystem und der Browser inklusive der Versionsnummer genannt.

Zusätzlich zu den im Hintergrund ohne die Nutzer-Autorisierung ermittelbaren Informationen besteht bei modernen Browser/Betriebssysteme auch die Möglichkeit der Positionsbestimmung zum Beispiel über ein eingebauten GPS-, Mobilfunk-Chip (z.B. bei Smartphones/Pads) oder über eine verbaute Wlan-Schnittstelle. Die Bestimmung der Position über diese Schnittstelle im Browser ist wesentlich genauer als die Positionsbestimmung über die IP-Adresse. Allerdings wird hierfür die Freigabe der Daten des Benutzers benötigt.

Einer der Gründe ist, damit die Entwickler von Internetseiten in der Lage sind ihr Angebot entsprechend für die einzelnen Browser zu optimieren. Dies ist zum Teil notwendig, da verschiedene Browser unterschiedliche Funktionen besitzen und auch auf bestimmte Abfragen anders reagieren.

Eines der Beispiele können Sie auf dieser Seite hier sehen. Wenn Sie diese Seite mit dem Internet Explorer aufrufen, so besteht die Möglichkeit die IP-Adresse per Knopfdruck in die Zwischenablage zu unternehmen. Der Mozilla Firefox und Webkit-basierende Browser (Safari, Google Chrome) bietet diese Möglichkeit leider nicht. Gerade im Zeitalter von Web 2.0 ist es auch notwendig zu wissen, welche Erweiterungen (Plugins) auf dem System aktiviert sind, damit man zum Beispiel das richtige Format/Plugin für ein Videostream verwendet wird. Andere Informationen sind zum Beispiel dafür da eine Internetseite in der für den Besucher richtige Sprache darzustellen.

Interessant sind diese Daten allerdings nicht nur um eine Seite für bestimmte Browser zu optimieren, sondern auch für umfangreiche Statistiken. Eine der vielen Möglichkeiten ist dabei auch das verfolgen eines Nutzers auf der Internetseite (Klick-Pfad) oder das ermitteln der geografische Verteilung der Besucher. Aber natürlich können die Informationen verwendet werden um festzustellen, wie oft ein Besucher eine bestimmte Seite aufruft, auch wenn die Cookie-Unterstützung im Browser deaktiviert wurde. Hierfür werden soviele Werte über ein Besucher verwendet um ein eindeutige Kennung (Hash-Code) zu erzeugen. Hierbei hilft der Umstand, dass Informationen wie Monitor-Größe, installierte Plugins, verwendeter Browser usw. sich relativ selten ändert.

Sicher, es sind nicht unbedingt persönliche Daten, welche der Internetbrowser frei gibt. Dennoch sollte Sie sich im Klaren sein, welche Daten erfasst werden können und welche Möglichkeiten es sich in diesem Zusammenhang mit diversen Datenbanken ergeben.

Ein immer interessanter werdendes Thema für die Werbeindustrie ist die geografische Lokalisierung der Seitenbesucher um entsprechend für Sie lokalisierte Werbung darzustellen. Dies bedeutet, dass zum Beispiel ein Unternehmen speziell für Internetsurfer aus einer bestimmten Region Werbung schalten kann.

Sicher fragen Sie sich, wie dies technisch möglich ist. Die meisten Internetanbieter teilen den Nutzern dynamisch eine IP-Adresse aus ihrem Adress-Pool zu und der Browser gibt auch nur die eingestellte Sprachkennung an die Internetseiten weiter. Also wie kommt man an diese Daten?

Wird nur eine annährende Position des Besuchers benötigt, langt bereits die IP-Adresse im Zusammenhang mit einer Datenbank. Auch wenn die IP-Adresse dynamisch zugeteilt wird ist es oft so, dass Provider für eine Region oft immer IP-Adressen aus einem bestimmten IP-Pool wählen. Spezialisierte Firmen wie Maxmind bieten gegen kostenlose bzw. gegen ein Entgelt umfangreiche Datenbanken an, welche zur IP die passenden geografischen Informationen wie Land, Stadt, Region und Koordinaten anbieten. Die kostenlosen Datenbanken sind dabei in der Regel etwas weniger genau als die kostenpflichtigen Datenbanken. Eine Abfrage über diesen Weg kann komplett unsichtbar für den Nutzer erfolgen.

Wird dagegen eine relativ genaue Position benötigt, so bieten neuere Internet-Browser per JavaScript die Möglichkeit an über eine GeoLocation-Schnittstelle auf Positionsdaten zuzugreifen. Diese Daten werden in der Regel abhängig vom Endgerät per GPS-, Mobilfunk-Chip oder Wlan-Schnittstelle ermittelt. Falls keine dieser Möglichkeiten existiert wird wiederum auf eine Datenbank ähnlich der von Maxmind zurückgegriffen. Das genaue Vorgehen bei der Ermittlung der Positionsdaten ist dabei abhängig vom verwendeten Browser und Betriebssystem. Im Gegensatz zur eigenen Abfrage einer Positions-Datenbank wird in diesem Fall der Benutzer des Browsers gefragt ob die Positionsinformationen übermittelt werden dürfen.

Im Fall der Ermittlung der Position über die IP-Adresse ist die Genauigkeit davon abhängig, wie groß die Regionen sind in denen ein Provider bestimmte IP-Bereiche verwendet. Der optimale Fall ist hierbei ein Internetanbieter, welcher für seine Kunden statische IP-Adressen hinterlegt und eventuell auch auf den Namen des Kunden registriert. Dies ist allerdings meistens nur bei Internetzugängen für Unternehmen der Fall. Hier ist die Genauigkeit in der Regel sehr hoch.

Bei Internetzugängen mit dynamischen IP-Adressen wiederum ist die Genauigkeit sehr schwankend aufgrund der bereits erwähnten Faktoren. Bei der von uns verwendeten Datenbank kann man grob sagen, dass der tatsächliche Wohnort sich in 80% der Fälle im Umkreis von 25km um den angezeigten Wohnort befindet. Im Einzelfall kann es allerdings durchaus vorkommen, dass der ermittelte Ort komplett daneben liegt. Dies gilt insbesondere auch für Besucher die über Mobilfunk (LTE, UTMS, GPRS) eine Seite aufrufen.

In diesem Zusammenhang muss man allerdings auch erwähnen, dass es auf dem Markt auch deutlich genauere Datenbanken gibt als die von uns verwendete Maxmind GeoIP City Lite-Datenbank. Man kann durchaus sagen, dass die Genauigkeit sich proportional zum Kauf-/Mietpreis bewegt.

Wird die Position über ein GPS-, Mobilfunk-Chip oder per Wlan bestimmt, so kann heutzutage die Position auf wenige Meter genau bestimmt werden. Während die Genauigkeit bei der IP-basierenden Lokalisierung bei mehreren km liegt, so liegt die tatsächliche Position insbesondere innerhalb von Städte oder Ortschaften bei 15-25 Meter.

Bei diesen Informationen handelt es sich um einige allgemeine Details zum Internetbrowser und der Systemkonfiguration. Die meisten Informationen werden dabei über Javascript ausgegeben. Die Ausnahmen bilden hier die Browserkennung, Referrer und die Spracheinstellung.

Abhängig vom Browser besteht auch die Möglichkeit eine Liste der installierten Plugins abgerufen werden. Interessant an der Browserliste ist auch, dass ermittelt werden kann, mit welcher Datei sich das Plugin beim Browser angemeldet hat (dll/so). Dies kann, sollte man einmal mit einem Plugin Probleme haben, durchaus von Interesse sein.

Die Liste mit den installieren Schriften wird aktuell per Adobe Flash und Javascript ermittelt. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit gezielt das vorhandensein einzelner Schriftarten ausschließlich per Javascript zu bestimmten.